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Bekommt der Herzogsplatz einen Kreisverkehr?

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von “Der Biebricher” veröffentlichen wir einen weiteren Artikel, der nur noch staunen lässt. Wird es am Herzogsplatz einen großen Kreisverkehr geben, der Schwerlast-LKW weitgehend aussperrt?

Durch Anklicken der Bilder öffnen diese in vollständiger Größe

Kreisverkehr Herzogsplatz

Kreisverkehr Herzogsplatz

Kreisverkehr Herzogsplatz

Kreisverkehr Herzogsplatz

Sollten Sie sich jedoch heute, am Sonntag dem 1. April, zur genannten Zeit am Herzogsplatz einfinden um den “Testlauf” des Kreisverkehrs zu beobachten, werden Sie weder Herrn Ramsauer antreffen noch einen simulierten Kreisverkehr betrachten können. Es handelt sich leider nur um einen gut gemachten Aprilscherz.

Stattdessen wird ab morgen der südliche Bürgersteig verkleinert um die Fahrspuren von AKK her zu verbreitern. Und somit den Schwerlast-LKW von der Deponie kommend den Weg durch die Wohngebiete noch bequemer zu machen. Bis zu 200 LKW alleine von Knettenbrech-Gurdulic fahren bei Tag und Nacht über Äppelallee und Kasteler Straße zwischen Deponie und A 643, statt unmittelbar am Amöneburger Kreisel direkt die BAB zu nutzen und die Wohngebiete zu schonen.

Wiesbaden: Äppelallee wird am Herzogsplatz in den Osterferien verbreitert

Auch wurde uns noch Ende 2011 von der Stadtpolitik zugesichert, dass mit den Baumaßnahmen gewartet wird, bis unser Dialogforum/Workshop beginnt. Doch dies wird erkennbar durch Teile des Magistrats verschleppt und wir müssen uns schon fragen, warum ein klarer einstimmiger Parlamentsbeschluss, der lediglich eine Bürgerbeteiligung ermöglichen soll, nach über 10 Monaten immer noch nicht auf den Weg gebracht wurde und augenscheinlich von innerhalb des Magistrats auf allen Ebenen torpediert zu werden scheint. Und dies ist leider kein Aprilscherz.

Der Biebricher Michel

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von “DER BIEBRICHER”, veröffentlichen wir an dieser Stelle einen treffenden Kommentar der aktuellen Ausgabe im Original und danken dem unbekannten Autor. Die vollständige Ausgabe finden Sie auf Wunsch hier

Der Biebricher Michel

Der Biebricher Michel

In diesem Jahr feiert die Siedlergemeinschaft Rosenfeld und Selbsthilfe 90-jähriges Bestehen. Die Bebauung der Siedlungen begann 1919 bzw. 1921, wenige Jahre später, 1926, wurde die Stadt “Biebrich am Rhein” zu Wiesbaden eingemeindet. Angesichts dessen, was sich hier entwickelt hat, darf man sich durchaus fragen, welchen Stellenwert der mit weitem Abstand größte Stadtteil Wiesbadens für die Landeshauptstadt hat? Wäre es vielleicht besser gewesen, Biebrich wäre eigenständig geblieben?

Spekulativ zwar, jedoch hätten sich die Biebricher sicher nicht solche Eigentore geschossen, wie es Wiesbaden tat.

Eine erfolgreiche Demonstration – Wir sagen DANKE!

Wir sind dankbar und bewegt über die große Teilnehmerzahl bei der ersten Demonstration, die es von Biebrichern für Biebricher (und Schiersteiner und im Grunde alle Wiesbadener) gab. Viele, auch manche Ordnungskräfte, rechneten nur mit einer niedrigen 2-stelligen Zahl. Wir äußerten gestern hier im Wiesbadener Kurier unsere Zielvorstellung: 100 +

Doch wir knackten bereits zu Beginn um 13.00 Uhr die Marke von 200 Teilnehmern die uns begleiteten und selbst erstaunt und glücklich waren über diesen Erfolg. Die besten Bilder und auch Videos kommen noch, nur einige wenige, die vom letzten Teil des Zugweges um das BKA herum und auf der Äppelallee vorliegen, stellen wir als “Vorschuss” hier ein (zum Vergrössern anklicken).

Im Rahmen der Abschlusskundgebung wurde auf weitere Punkte eingegangen, die uns neben der Thematik zum Ausbau im Gewerbegebiet betreffen, siehe Kasten Links “Aktuelles”. Der Ausbau von Schiersteiner Kreuz und der Neubau der Schiersteiner Brücke wird die “Brückenköpfe” Biebrich, Schierstein und auch Kastel noch mindestens bis 2018 in kaum absehbarem Maße belasten.

Die Aktionsgemeinschaft Petersweg und BI Fort Biehler, die sich mit rund 15 Teilnehmern aus AKK mit uns solidarisierte und mitlief, überreichte unserer Initiative eine Spende in Höhe von 500 €! Unsere Dankesrunde beginnen wir daher an dieser Stelle gerichtet an unsere östlichen Nachbarorte, aber auch an die Teilnehmer aus dem Ortsbeirat von Biebrich. Wir wollen uns zwar parteipolitisch raushalten, wollen jedoch anerkennen, dass vor allem SPD und GRÜNE sehr stark vertreten waren. Auch Herr Bohrer von der Linken Liste lief mit.

Wir danken den interessierten Medienvertretern von Hessischem Rundfunk, Wiesbadener Kurier, Frankfurter Rundschau, FAZ, Blitztip, Der Biebricher, Wiesbaden Aktuell und jenen, die vielleicht noch vergessen wurden. Wir freuen uns auf die Berichte.

Und wir danken Polizei und Ordnungsamt für die gemeinsame und sorgsame Vorbereitung, die insgesamt das befürchtete Verkehrschaos vollständig ausbleiben ließ. Den betroffenen Märkten und Autofahrern danken wir darüber hinaus für ihr Verständnis. Schließlich aber ein ganz besonderer Dank an das Ford-Autohaus und dessen Chef, Herrn Bayer. Er ermöglichte unsere Kundgebung direkt an der Äppelallee, räumte den Vorplatz für uns und gab uns Strom für unsere heißen Getränke und die Lautsprecheranlage.

Einen schönen 4. Advent wünschen alle BIEBRICHER GEGEN VERKEHR XXL!