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Resonanzen und Artikelsammlung

Update 04.01.2010

Wiesbadenaktuell berichtet heute hier

Einwendung

Bedenken gegen den Ausbau der Autobahn 643

Von Tobias Pohlitz

120 Haus- und Grundstückseigentümer sowie rund 50 Mieter aus Wiesbaden-Biebrich haben fristgemäß am 30. Dezember 2010 ihre Bedenken gegen die unmittelbar betreffenden Belastungen während und nach der Bauphase der A 643 geäußert.(…)

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Oben drüber folgen weitere Berichte, die nach und nach im neuen Jahr eingefügt werden.

Für neue Leser sei auch dieser Artikel von uns empfohlen, der in unmittelbarem Zusammenhang mit unseren Einwendungsgründen steht.

Vorher – Nachher – Die Äppelallee im Wandel der Zeit und Fragen an den Magistrat

Das Wiesbadener Tagblatt hat hier noch ein Bild von der Übergabe im Stadtplanungsamt nachgetragen, welches wir uns erlauben, hier zu übernehmen.

AZ Wiesbaden Lokales / WT Unterschriften-Übergabe von der Initiative Biebricher gegen Verkehr XXL gegen Ausbau der Schiersteiner Brücke,  im Stadtentwicklungsdezernat, Vertreter des Amtes wollten nicht auf´s Foto

AZ Wiesbaden Lokales / WT Unterschriften-Übergabe von der Initiative Biebricher gegen Verkehr XXL gegen Ausbau der Schiersteiner Brücke, im Stadtentwicklungsdezernat, Vertreter des Amtes wollten nicht auf´s Foto. COPYRIGHT:Heiko Kubenka

Danke an Herrn Kubenka und RMB.

Wir wünschen allen Lesern einen guten Rutsch.

Dieser Artikel wird im neuen Jahr aktualisiert und ergänzt um weitere Pressestimmen.

Weitere Artikel zur Demo mit durchweg positivem Echo

Einerseits wurden im gestrigen Bericht von uns bereits einige Artikel, insbesondere der Wiesbadener Lokalzeitungen nachgetragen, andererseits kamen noch etliche hinzu, die wir hier nur anreißen und im Titel mit der Quelle verlinken können. Auch unsere Artikelsammlung unter “Presseschau XXL” wurde heute aktualisiert.

So berichtete die Frankfurter Rundschau gleich mit 2 Artikeln, auch die Mainzer Rhein-Zeitung begleitete unseren Demonstrationszug und hörte gut zu und setzte dies um. Ergänzend berichtete die Allgemeine Zeitung Mainz zu den mit uns solidarisierten Kasteler Initaitiven.

Frankfurter Rundschau:

„Die Menschen wurden vergessen“

Das Ehepaar Frohn lebt zwischen den Biebricher Großmärkten – und leidet unter dem Verkehr. FR-Mitarbeiterin Stefanie Helsper hat sie besucht.

Wenn das Ehepaar Frohn samstagsmorgens aus dem Wohnzimmerfenster schaut, sehen die beiden einen Stau: Autos, die zum Baumarkt wollen oder zu Mann Mobilia XXL oder zu Pflanzen Kölle oder oder… Autos, die aufs Abbiegen warten oder an der roten Ampel. „Mehr stopp als go“, kommentiert Thomas Frohn.

Wenn das Ehepaar Frohn samstags selbst irgendwohin fahren will, „dann lassen wir’s oder warten, bis das Chaos vorbei ist“, erzählt Anke Frohn (47). Vorher kommen sie nur schlecht aus der Straße raus – „Linksabbiegen kann man vergessen“ – und stehen dann selbst ewig im Stau. Das gleiche, wenn sie zu den Stoßzeiten von der Arbeit kommen.(…)

“Die Wutbürger von Wiesbaden”

250 Menschen protestieren gegen den Verkehr im Biebricher Gewerbegebiet. Ihr Hauptziel: Den Ausbau des Mann-Mobilia-Marktes in der Äppelallee verhindern.

Da ist nun „Wutbürger“ das Wort des Jahres. Auch in Biebrich haben sich die Bürger in den vergangenen Wochen geregt. Wütend sind auch sie auf die Politik der Stadt. Wütend über den Verkehr auf der Äppelallee und der Hagenauer Straße, der sie in ihren kleinen Siedlungen inmitten des Gewerbegebiets manchmal einkeilt. Am Samstag sind sie nun auf die Straße gegangen.

Rund 250 Menschen haben sich am Siedlerheim der Siedlungen Im Rosenfeld und Selbsthilfe bei eisigen Temperaturen eingefunden zum Marsch durch das Gewerbegebiet. Erst vor zwei Monaten hatte sich die Bürgerinitiative „Biebricher gegen Verkehr XXL“ gegründet.

Mario Bohrmann, Sprecher der Initiative, führt die Demo an. „Wer hat eine schöne Stimme und möchte ein paar Slogans skandieren“, fragt er lachend rum. Die Stimmung ist gut. Aber das Thema ernst. Die lärm- und staugeplagten Menschen fürchten die Expansionspläne des Möbelriesen Mann Mobilia XXXL. Das Verkehrschaos rund um ihre Siedlung werde dann noch schlimmer.(…)

Mainzer Rhein-Zeitung:

Vielen Biebrichern und Kastelern stinkt die hohe Verkehrsbelastung

Biebrich/Kastel - Samstagmittag in der Biebricher Äppelallee: Viele Autofahrer sind auf dem Weg in die umliegenden Bau- und Möbelmärkte, es geht fast nur im Stop-and-Go-Tempo weiter. Einige hupen, schneller kommen sie dadurch aber auch nicht vorwärts. Aus der Nebenstraße Zaberner Straße strömen plötzlich rund 200 von der Polizei begleitete Demonstranten auf die Äppelallee. Sie sind dem Aufruf der Bürgerinitiative “Biebricher gegen Verkehr XXL” gefolgt und protestieren gegen weitere Marktansiedlungen und den Ausbau bestehender Gewerbeflächen wie etwa von Mann-Mobilia (die MRZ berichtete). Sie rufen: “Lärm, Dreck, Stau, für uns täglich der Gau!” Viele ältere Anwohner sind unter den Demonstranten. Sie tragen Plakate mit Texten wie “Hier leben Menschen – Erst denken, dann planen!”, “Ein Leben ohne Verkehr – lange ist’s her!” oder “Wenn die Stadt nichts geregelt bekommt, sind wir die Ordner!” Ein weißes Wohnmobil und ein Trabi-Cabrio fahren mit. Alles geht geordnet über die Bühne, die großen Verkehrsachsen werden schnell überquert, um die Autofahrer nicht zu provozieren. Diese zeigen sich überwiegend verständnisvoll und nehmen Flugblätter entgegen.(…)

Allgemeine Zeitung Mainz:

Auch Kasteler „Wutbürger“ protestieren mit

20.12.2010 – BIEBRICH/KASTEL

(nfl). Am Treffpunkt Paulusplatz auf dem Weg zur Demo versammelten sich 14 Teilnehmer. Frank Porten von der Aktionsgemeinschaft Petersweg (AGP) bekundete bereits auf dem Paulusplatz seinen Unmut. Das von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ausgewählte Wort des Jahres mache auch in Kastel die Runde: „Wir sind Wutbürger“ , so das Credo Portens, der mit der Teilnahme an der Aktion die „Verantwortlichen der Stadt“ in die Pflicht nehmen will: „So kann es nicht weitergehen, wenn ständig die Lebensqualität abnimmt.“ Er meinte die Lebensqualität der Bürger in beiden Stadtteilen, denn sowohl die Biebricher als auch die Kasteler spürten bereits die hohe Verkehrsbelastung. „Wir haben das Gefühl, dass wir gegeneinander ausgespielt werden sollen“, so Porten.(…)

Presseberichte aktuell

Es gibt viele interessante Presseberichte zum Thema, die wir hier alle nur mit Link anreißen können.

In den nächsten Tagen wird dies und weiteres auch in der Presseschau nachgetragen. Es ist aber schön, hier kaum noch nachzukommen. So bleibt das Thema in den Köpfen und es bewegt sich etwas.

Sowohl zu XXL gibt es ständig neue Nachrichten wie auch über unsere speziellen Probleme. Allerdings alles sehr widersprüchlich. XXXLutz scheint sich genüsslich alle Optionen offen zu halten, die Stadt tanzt nach seiner Pfeife und vom eigentlichen Problem ist keine Rede. Im weiteren aber ganz unkommentiert und chronologisch die letzten Berichte, soweit bekannt.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/9692130.htm

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/stadtteile/kastel/9691645.htm

Mann-Mobilia will nach Kastel

03.12.2010 – KASTEL

PETERSWEG OST Möbelgruppe XXXL verhandelt mit der Stadt und verzichtet auf Fristen

Ungeachtet fehlender Merhrheiten im Rathaus treibt die Unternehmensgruppe XXXL ihre Pläne für ein zweites Mann-Mobilia-Möbelzentrum im Wiesbadener Stadtgebiet voran, das im Kasteler Gewerbegebiet Petersweg Ost entstehen soll. „Ja, unsere Überlegungen gehen in diese Richtung“, sagte Firmensprecher Julian Viering. Mann-Mobilia wolle das angestammte Einrichtungshaus in Biebrich erhalten und ein zweites Zentrum im Kasteler Gewerbegebiet errichten. Momentan befinde sich das Unternehmen in einem Abstimmungsprozess mit der Stadt. Zeitvorgaben würden der Kommune keine gemacht: „Wir warten so lange, bis die Stadt eine Entscheidung getroffen hat“, sagte Viering.

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/stadtteile/biebrich/9688919.htm

Äppelallee in Biebrich – Verkehrsdezernent Pös will Verkehr besser ordnen

02.12.2010 – BIEBRICH

Von Joachim Atzbach

Ein Kind wird von seiner Mutter samstags zum Brötchenholen geschickt. Nach einer Viertelstunde ist das Kind wieder zurück. Ohne Brötchen. „Ich schaffe es nicht über die Straße“, erklärt das Kind.

Birgit Großer, Sprecherin der Initiative „Biebricher gegen Verkehr XXL“, erzählte diese Geschichte um den Leidensdruck zu veranschaulichen, der in den Siedlungen Selbsthilfe und Rosenfeld, entlang der vom Verkehr umtosten Äppelallee herrscht. Um schnellstmögliche Abhilfe zu schaffen hatten nun Verkehrsdezernent Joachim Pös (FDP) und Tiefbau-Amtsleiter Dieter Bohr gemeinsam mit Initiative-Vertretern eine ausführliche Ortsbegehung vorgenommen. Ausdrücklich außen vor sollte dabei die XXXL-Möbelmarktfrage bleiben.

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/9686457.htm

Grüne fordern Konzept

01.12.2010 – WIESBADEN

(mag). „Wie sich nun gezeigt hat, ist der massive Ausbau des Standortes in der Äppelallee durch XXXL schon beschlossene Sache, auch wenn die Stadt einen Möbelmarkt im Petersweg genehmigt. Auf diese Situation haben wir Grüne schon mehrmals hingewiesen“, so Claus-Peter Große, planungspolitischer Sprecher der Rathausfraktion der Grünen.

Das vom Wirtschaftsdezernenten Detlev Bendel immer wieder beschworene Entweder-Oder: Ausbau des Standortes Äppelallee oder Neubau am Petersweg sei endgültig als Verschleierungstaktik entlarvt, stellt Große fest: „Jetzt darf nicht weiter geschlafen werden! Eine Initiative der Stadt ist notwendig, um den Ausbau in der Äppelallee und vor allem den Verkehr zu beschränken.“

http://www.fr-online.de/rhein-main/wiesbaden/von-autos-ueberrollt/-/1472860/4884604/-/index.html

BI ÄPPELALLEE

Von Autos überrollt

Die “Siedlergemeinschaft Rosenfeld und Selbsthilfe” will den Verkehrs-Druck durch das Gewerbegebiet in Biebrich mildern. Dazu haben sie die Gegend jetzt gemeinsam mit Planungsdezernent Pös erkundet.

Sie heißen nicht nur „Siedlergemeinschaft Rosenfeld und Selbsthilfe“, sie sind auch eine Gemeinschaft und leiden gemeinsam. Eingezwängt zwischen Gewerbegebieten und getrennt durch die vierspurige Äppelallee, wollen die 1200 Bewohner aktiv werden, um die Dauerbelastungen durch Kunden- und Lieferantenströme zu mildern. Dafür hat die Gemeinschaft eine Bürgerinitiative gegründet. Erster Schritt: ein Gespräch mit Planungsdezernent Joachim Pös (FDP), der mit der Bürgerinitiative am Dienstagnachmittag Straße für Straße abgeht. Er macht Fotos von kritischen Stellen – „als Gedächtnisstütze“.

http://www.fr-online.de/rhein-main/wiesbaden/auch-der-verkehr-wird-xxl/-/1472860/4881474/-/index.html

BÜRGER-PROTEST

Auch der Verkehr wird XXL

In Kastel kämpfen verschiedene Bürgerinitiativen verbissen gegen den geplanten Großmarkt im Gewerbegebiet Petersweg. Jetzt rührt sich auch in Biebrich der Widerstand.

Rund 27000 Fahrzeuge rollen schon heute pro Tag durchs Biebricher Gewerbegebiet. Und zwar in „eine Richtung“ wie Anwohnerin Susanne Marx betont. Die Bewohner der Siedlungen Im Rosenfeld und Selbsthilfe litten am ärgsten unter den täglichen Autoschlangen, sagt sie.

http://www.fr-online.de/rhein-main/wiesbaden/petersweg-oder-aeppelallee/-/1472860/4881470/-/view/asFirstTeaser/-/index.html

MÖBELMARKT-DEBATTE

Petersweg oder Äppelallee

Für Mann Mobilia geht es bei der Frage Petersweg oder Äppelallee gar nicht um eine Alternative. Der Möbelkonzern könnte an beiden Standorten bauen.

Wenn der Neubau eines XXXL-Möbelmarktes am Petersweg in Kastel kommt, wird der Konzern dann freiwillig auf die Option verzichten, seine Verkaufsfläche an der Äppelallee zu verdreifachen? Bislang sieht es nicht so aus. Darüber habe die Stadt Wiesbaden mit ihm nicht verhandelt, sagt Konzern-Vorstand Robert Röpert der FR. Der Mann aus der XXXL-Möbelmarkt-Zentrale in Bayern muss es wissen, er ist der Manager für alle Expansionspläne der Möbelmarktkette: „Keine Verhandlungen – bisher!“

http://www.fr-online.de/rhein-main/wiesbaden/schnaeppchenjaeger-schnueren-wohngebiete-ein/-/1472860/4881472/-/index.html

ÄPPELALLEE

Schnäppchenjäger schnüren Wohngebiete ein

Biebrichs Ortsvorsteher Wolfgang Gores fordert, die Erweiterungsmöglichkeit für den Möbel-Markt an der Äppelallee strikt einzuschränken

Für den Biebricher Ortsvorsteher Wolfgang Gores (CDU) ist das Gewerbegebiet Äppelallee ein Dauer-Reizthema. Gores, Polizeibeamter neben seinem politischen Ehrenamt, lebt selbst in unmittelbarer Nähe des Gewerbegebietes am Rosenfeld, dort wo die Bewohner der Siedlung von den Kundenströmen eingeschnürt werden, die täglich in die Märkte im Gewerbegebiet fluten.

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/stadtteile/biebrich/9645652.htm

Ständiger Blitzer an die Äppelallee?

19.11.2010 – BIEBRICH

ORTSBEIRAT Biebricher suchen Auswege aus der wachsenden Verkehrsbelastung

(jeo). „Vielleicht hilft es ja ein bisschen“, untermauerte SPD-Fraktionssprecher Helmut Fritz den Prüfantrag seiner Ortsbeiratsfraktion, die Siedlungen Rosenfeld und Selbsthilfe vom Durchgangs- und Schleichverkehr zu befreien. „Die vorhandenen Verkehrszeichen haben sich wegen fehlender Kontrolle als wirkungslos herausgestellt. Wir bitten zu prüfen, ob besonders schmale Straßen als Spielstraßen ausgewiesen werden können“, so der Antrag an den Magistrat, obwohl dieses Ansinnen bereits einmal abgelehnt wurde.