Über uns

Wir sind eine Initiative vorwiegend Biebricher Bürger, die durch die zunehmenden Gewerbeansiedlungen zwischen Biebrich und Schierstein und dem damit einhergehenden Verkehrskollaps besonders betroffen sind.

Keine Frage, es ist zu begrüßen, dass sich zwischen Rheingaustraße, Äppelallee und Hagenauer Straße  ein so reichhaltiges Angebot an Handel und Dienstleistung entwickelt hat. Mit öffentlicher Nahversorgung hat dieses, sich zu Hessens größter Shoppingmall entwickelnde Gebiet, jedoch schon lange nichts mehr zu tun.

Der Durchfluss an Fahrzeugen, durch Kunden wie Pendler, hat derart chaotische Ausmaße angenommen, dass es für keinen der Beteiligten mehr angenehm ist, zu Stoßzeiten Äppelallee oder Hagenauer Straße befahren zu müssen. An Samstagen kommen Anwohner teilweise kaum noch von ihren Grundstücken. Geschweige denn darauf. Auch für alteingesessene Handwerks- und die wenigen verbliebenen produzierenden Betriebe entlang der Hagenauer Straße kommt es zu nicht mehr tolerablen Verzögerungen bei der Anfahrt von Kunden. Stop and go den ganzen Tag. Und der mindestens die nächsten 10 Jahre anhaltende Ausbau von Schiersteiner Brücke, A 643, Schiersteiner Kreuz und A 66 steht erst noch bevor. Ein gewaltiges Chaos ist jetzt schon programmiert.

Hier wurden von den beteiligten Stadt- und Verkehrsplanern, trotz der eigentlich hervorragenden Anbindung Biebrichs, offenbar die Auswirkungen des Flächenausbaus der letzten Jahre grob fahrlässig unterschätzt. Dabei soll noch weiter gebaut werden. Man will nun noch einen der größten Möbelmärkte Deutschlands mit einem in keiner anderen Stadt mehr in dieser Größenordnung zulässigen “zentrumsrelevanten Sortiment” genehmigen. Es sind aber bereits jetzt Grenzen erreicht, in denen sich alle Betroffenen konstruktiv zur Wehr setzen sollten, um Besserung zu erzielen. Derzeit fühlt sich anscheinend niemand in und für Biebrich, bis 1926 eigenständige Stadt am Rhein, wirklich zuständig. Die Politik nutzt die Thematik augenscheinlich mehr zur eigenen Abgrenzung und Profilierung. Ziel sollte es aber sein, die bestmögliche Lösung zu finden und gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Wir als Initiatoren sind keineswegs gegen grundsätzliche Mobilität oder eine vielfältige Einkaufslandschaft. Wir sind für mehr Lebensqualität im Allgemeinen, die durch schnelles Handeln aller Beteiligten von Stadt und Land vermutlich nur durch verbesserte Autobahnanbindung auf Höhe Hagenauer Straße (ob an A643 oder direkt an die A66) und echte Radwegenetze erreicht werden kann. Weitere Verkehrsleitmaßnahmen zu prüfen, den reinen Durchgangsverkehr von LKW zu beschränken sowie entsprechende Begehren und/oder Klagen einzuleiten und insbesondere sinnvollen Personennahverkehr zu stützen, sind Aufgabe der

Initiative für mehr Lebensqualität

Biebricher gegen Verkehr XXL

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