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Organisatorisches zum Aktionsbündnis

3.7. – letzte Versammlung vor der Sommerpause – Helfer gesucht für das Mosburgfest

Am 3. Juli stellen wir unsere letzte Versammlung vor der Sommerpause unter das Motto:

BIEBRICH – QUO VADIS

Zu Gast ist der Bundestagsabgeordnete der SPD für den Wiesbadener Wahlkreis, Herr Simon Rottloff, dem wir unsere Problematik schildern wollen, damit er sie ggfls. mit nach Berlin nehmen kann.

Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr im Siedlerhaus an der Zaberner Straße statt.

HELFER GESUCHT

Das Mosburgfest im Biebricher Schlosspark findet wieder statt. Wir haben vor, als Initiative daran teilzunehmen.

Wir werden einen Weinstand betreiben und auch Kleinigkeiten zu essen anbieten. Alles mit wenig Aufwand, aber sicherlich sehr erfolgreich. Wir wollen sowohl unsere Initiative präsentieren wie auch ein wenig Umsatz für die “Streikkasse” generieren. Denn weit über 20.000 Euro haben wir im Rahmen unserer Bemühungen für mehr Lebensqualität bereits aufwenden müssen. Diese sind noch lange nicht durch Spenden gedeckt.

Daher wollen wir auch nicht die üblichen Helfer der Siedlergemeinschaft fragen. Von der Initiative profitieren wir mittelfristig alle. Als sichtbares Zeichen wird in den nächsten Wochen auch endlich die stationäre Blitzanlage nahe der Fussgängerampel installiert.

Für das Mosburgfest am 24./25. August 2013 brauchen wir möglichst viele Helfer, da wir durchgehend zwischen 3 und 5 Personen an den Ständen benötigen. Kombiniert es doch mit einem schönen Tag auf dem Mosburgfest, bei dem ihr auf Abruf mal 2-3 Stunden am Stand verbringt. Oder auch länger, wenn Ihr könnt. Es wird garantiert auch sehr viel Spaß machen.

Wenn Ihr dazu bereit seid, schickt uns doch bitte Eure Kontaktdaten. Oder meldet Euch auf anderem Wege. Es wird im August noch eine kurze Besprechung geben.

Es wird ein sehr besonderes Mosburgfest dieses Jahr, davon bin ich überzeugt. Wir haben einen sehr schönen Platz seitlich der Mosburg und teilen uns Tische und Bänke mit der angrenzenden freiwilligen Feuerwehr. Auf der anderen Seite liegt der Stand der SPD und gleich daneben die Jungs von Harley-Davidson.

Das Mosburgfest beginnt am Samstag, den 24. August um 12 Uhr und endet Sonntagabend. Ich bedanke mich im Namen der Initiative für jede Unterstützung

Mario Bohrmann

ERGEBNISSE WORKSHOP LÄRMAKTIONSPLANUNG

In einer sehr effektiven Versammlung nebst Workshop von sicherlich rund 50 Anwohnern und den Mitarbeitern des Umweltamtes konnten wir Anregungen der letzten 2 Jahre für die nächsten 20 Jahre sammeln und verdichten.

Dies sind Vorschläge wie auch Fakten. Wunschdenken wie Minimalforderung. Allem voran steht folgende Erklärung wie Erkenntnis:

DIE INITIATIVE IST SICH BEWUSST, DAS MAßNAHMEN NICHT ZUR VERSCHIEBUNG DER VERKEHRSSTRÖME IN ANDERE BEWOHNTE BEREICHE FÜHREN DÜRFEN.

Lärmkartierung Straßenverkehr 2012

Lärmkartierung Straßenverkehr 2012

VERKEHRSVERMEIDUNG GEHT VOR BESCHLEUNIGUNG. DIE SIEDLUNGEN ROSENFELD, SELBSTHILFE, DAS PARKFELD UND DIE RHEINGAUSTRASSE SIND GLEICHERMAßEN ZU ENTLASTEN UND ZU SCHÜTZEN. DIE EIGENTICHE UMGEHUNGSSTRASSE MUSS DIE AUTOBAHN SEIN BZW. WIEDER WERDEN – A643/A66. AUCH EINE WEITERE UMGEHUNG INNERHALB DES GEWERBEGEBIETES FÜR ZULIEFERVERKEHR IST DENKBAR.

Weiteres Vorgehen

Zweck der Zusammenkunft war die Erarbeitung von Vorschlägen und Stellungnahmen zum Lärmaktionsplan des Landes Hessen. Über das Regierungspräsidium Darmstadt laufen dort die gleichen Fäden zusammen wie bei der Planfeststellung zum Neubau der Schiersteiner Brücke und Ausbau von A 643 / Schiersteiner Kreuz.

Die hier stichpunktartig gesammelten Anregungen betreffen einerseits das Land und andererseits die Hoheit der Stadt. Letztlich sind sie gesamtverantwortlich für die Entwicklung in Biebrich und Schierstein und profitieren auch erheblich von den Steuereinnahmen innerhalb des größten zusammenhängenden Gewerbegebietes von Wiesbaden. Es wird Zeit etwas zurückzugeben und nicht mehr Einzelschallverursacher isoliert zu betrachten, wenn man doch gerade mit dem durch die Märkte zunehmenden Verkehr einen erheblichen Ausbau rechtfertigt. Das ist paradox.

Wir werden nun bis Pfingstmontag letzte Anregungen per Mail oder Nachricht entgegennehmen und die das Land betreffenden Argumente und Vorschläge bis Dienstag, den 21. Mai zusammenfassen und an das RP Darmstadt auf den Weg bringen. Die erste Beteiligungsfrist endet am 22. Mai 2013.

Wir machen bereits jetzt diese Ausführungen zum Teil unserer Stellungnahme. Im Folgenden die Ideen und Faktensammlung begleitet von den wichtigsten Folien der Präsentation des Umweltamtes und Kartenausschnitten.

Besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle Frau Dr. Döll vom Umweltamt aussprechen. Sie hat unsere Diskussion nicht nur hervorragend fachlich begleitet und die Präsentation zur Verfügung gestellt, sondern auch für uns die während des Workshops gemeinsam erarbeiteten Themenschwerpunkte notiert, die wir nur ein wenig ergänzt haben. Als Leiterin des Bereichs Luft und Lärm hat Ihr Team genau das im Blick, was nicht nur uns immer mehr belastet.

Die gute Zusammenarbeit mit dem Umweltamt zeigt, wie Bürgerbeteiligung wirklich funktionieren kann. Vielen Dank daher für die Unterstützung an den Leiter Herrn Mengden, seinen Mitarbeiter Herrn Schreyer und Herrn Bürgermeister Goßmann.

Auszug Präsentation Lärmaktionsplanung Fristen

Auszug Präsentation Lärmaktionsplanung Fristen

Sammlung von Anregungen – 16.05.2013
zur Thematik Lärmaktionsplanung-Straßenverkehr und weiterführender Maßnahmen – Perspektiven – Verabredungen

LKW/Schwerlastverkehr

  • Schwerlastverkehr reduzieren (insbesondere nachts – Fahrten zur Deponie, Abkürzung statt Autobahnfahren) Ist eine Umsetzung möglich? Wer erstellt ein Verkehrskonzept dafür? Prognose der Zunahme des Anteils an Schwerlastverkehr: von 10 auf 17%
  • LKW-Durchfahrtsverbot (außer Anlieferer) Wie wäre eine Kontrolle möglich? Welche Umleitungen sind möglich? Möglichst nachts keine Anlieferungen
  • Durchfahrtsverbot für LKW über 12t Tag und Nacht → Umleitung auf Autobahn
  • Problem durch Rückstau → Höhe BKA
  • Navigationsleitsystem für LKW → sehr schwierige Angelegenheit
Auszug Präsentation Fehler in Lärmkartierung

Auszug Präsentation Fehler in Lärmkartierung

Gewerbegebiet

  • Keine weitere Ausweitung des Gewerbegebietes, keine Neuansiedlungen
  • Kurzfristiger Vorschlag: Lärmbelastung am Wochenende durch Flohmärkte, z.B. wöchentlich Edeka-Parkplatz (morgens 4/5 Uhr) Flohmarktplatz verlagern (Genehmigung für Flohmarktbetreiber überprüfen, private Flächen, keine städtischen Flächen) → Herr Goßmann setzt sich mit verantwortlichen Ämtern in Verbindung, für eine Lösungsfindung
  • Kurzfristig: jegliche Art von Großveranstaltungen/Sonderveranstaltungen nicht mehr genehmigen
  • Laden-Öffnungszeiten zu lang → keine Begrenzungen möglich? → Landesregelung!
  • Goßmann will das Gespräch mit den Betriebsleitern der großen Firmen suchen → Lösungen gemeinsam finden, Einladung
Auszug Präsentation Lärmminderungsmaßnahmen

Auszug Präsentation Lärmminderungsmaßnahmen

Straßen, Radwege

  • Rückbau der Äppelallee mit grünen Mittelstreifen → Frage nach Verkehrszahlen?
  • Vor BKA → Radweg bauen begleitend Verschwenkung der Fahrbahn, um „Durchschusswirkung“ zu vermindern.
  • Hagenauer Straße → Einbahnstraße?
  • Lärm durch Motorräder → Rennen sind verboten (->Kontrollen)
  • Tempo 30 nachts Hagenauer Straße, Äppelallee (Kontrollen?)
  • Radverkehrskonzept (Hintergrund: Verdreifachung des Radverkehrs, Probleme auf Fußgängerwegen mit einem Meter Breite), Problem durch Ende der Radwege
  • Pflanzung von Bäumen an der Äppelallee  - Evtl. in Kombination mit ohnehin laufender Alleen-Planung und Grünflächenamt?
  • Ampel für Übergang Fußgänger – über die Hagenauer Straße (bestehende Verkehrsinsel, Gefahr durch Autos) → in diesem Zusammenhang: Verkehrskontrollen

Kontrollen

  • Stationäre Geschwindigkeitsmessstation auf der Äppelallee → Umsetzung?
  • Verkehrskontrollen
  • Kontrollen der Motorräder → verbotene Rennen und verbotene Aufrüstung → Ordnungswidrigkeiten
  • Baustellenkontrollen → lärmintensive Nachtarbeit
Auszug Präsentation Verkehrsbelastung und Lärm

Auszug Präsentation Verkehrsbelastung und Lärm

Autobahn betreffend

  • Standspur auf Autobahn freigeben
  • Lärmschutzwände Autobahn 643 → wird durch die LHW nur bedingt umgesetzt. Verlängerung bis Schiersteiner Kreuz anzustreben.

Häuser betreffend

  • Änderungen an Hausfassaden (anderer Putz, absorbierend statt reflektierend)
  • Schutz des Außenwohnbereiches (nicht nur des Innenwohnbereiches), dient zur Erholung, dazu gehören Balkone, Terrassen, Grillplätze,…
  • passive Schallschutzmaßnahmen: Lärmschutzfenster-Finanzierung?
Lärmkartierung Straßenverkehr 2012 Ausschnitt1

Lärmkartierung Straßenverkehr 2012 Ausschnitt

Gesamtlärmkarte

  • Fluglärm, Bahnlärm, Straßenverkehrslärm zusammenfassend betrachten und bewerten.
  • Einzelkarten überlappend darstellen. Wenn rechnerisch einzelne Lärmquellen erfasst werden können, kann man sie auch rechnerisch zusammenführen.

Luftreinhaltung

  • hohe Belastung
  • Reduzierung durch Umweltzone?
  • weitere Maßnahmen?
  • Vorstellung der Ergebnisse Messwagen Umweltamt → Herbst 2013 im Rahmen eines Workshops Umweltamt

Bahnlärm

  • eigener Workshop

Wir danken für die Teilnahme und Unterstützung.

Workshop zum Lärmaktionsplan am 16. Mai 2013

Im Interesse der Anwohner dürfen wir wichtige Fristen nicht versäumen. Der Lärmaktionsplan des Landes Hessen für den Straßenverkehr sieht eine Beteiligungsmöglichkeit bis 22. Mai vor, die wir nicht verstreichen lassen wollen.

Lärmaktionsplanung für den Straßenverkehr

Wir haben dies erst Mitte April erfahren und wollen dazu kurzfristig einen eigenen “Workshop” auf die Beine stellen, da das zugesagte und vor fast 2 Jahren beschlossene Dialogforum seitens der Stadt seit November letzten Jahres aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen ruht bzw. anscheinend intern blockiert wird.

Freundlicherweise haben aber das Dezernat für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz von Herrn Bürgermeister Arno Goßmann, sowie der Leiter des Umweltamtes, Herr Joachim Mengden, eine kurzfristige Zusammenkunft mit uns ermöglicht, wofür wir sehr dankbar sind. Hier möchten wir mit interessierten Bürgern versuchen, Lösungsmöglichkeiten und Vorschläge zur Lärmminderung zu erarbeiten und bis zum 22. Mai noch auf den Weg zum Regierungspräsidium Darmstadt zu bringen.

Das Land soll und muss mittelfristig seinen Beitrag zu besserem Lärmschutz der Bevölkerung leisten, hat die Wohngebiete Rosenfeld und Selbsthilfe bislang jedoch anscheinend schlichtweg nicht mitbeplant. Siehe Lärmaktionsplan, Teilplan Straßenverkehr, Abbildung 67, Seite 224.

So klafft eine Lücke zwischen den Planungsgebieten III und V. In dieser Lücke liegen teils auch unsere Wohnsiedlungen. Die natürlichen Grenzen des Rosenfeldes (siehe Abbildung 74, Seite 241) werden geflissentlich ignoriert, offensichtlich in alten Planungen auch von der Stadt Wiesbaden, denn Vorschläge für Äppelallee oder Hagenauer Straße sucht man bislang vergeblich.

Stattdessen findet man das “Pilotprojekt Tempo 30 km/h nachts”, welches aber selbst im Biebricher Ortskern nicht gestattet wurde, da die Lärmwerte dort nach Ansicht des Landes nicht hoch genug wären. Zwischen den Siedlungen Rosenfeld und Selbsthilfe wäre aufgrund der Nachtwerte ein solcher Vorschlag zur Geschwindigkeits- wie Lärmreduzierung, selbst wenn nur auf Tempo 40, sicher effektiver. Gleiches gilt für die Hagenauer Straße, die als nicht gewidmete Straße (weder Land- noch Kreisstraße) ohnehin weniger restriktiv gehandhabt werden müsste.

Die Siedlergemeinschaft stellt ihren Bürgersaal zur Verfügung. Am Donnerstag, den 16. Mai ab 18:00 Uhr, wollen wir möglichst effektiv Vorschläge erarbeiten.

Das Gewerbegebiet selbst, der Neubau von XXXLutz etc. werden an diesem Abend ausdrücklich nicht thematisiert.